Podiumsdiskussion: "Neue Heimat in der Fremde!?" mit Intergrationsminister Armin Laschet, der deutschen Generalsekretärin von Amnesty International Monika Lüke und Norbert Trosien vom UNHCR

20.04.2010 (20:00)

Die Podiumsdiskussion findet in der Aula der Domsingschule in Aachen (Ritter-Chorus-Straße 1-4 [Karte]) statt.

Ein einstimmiger Ratsbeschluss im November 2008 in Aachen war das Signal: Aachen nimmt besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus dem Irak auf und fordert von der Bundesregierung fest installierte Programme (Resettlement-Programme), um jährlich ein festgelegtes Kontingent von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen aufzunehmen.

Politisch und integrativ wurde die Aufnahme von bislang 26 Flüchtlingen in Aachen durch die save me-Kampagne (in Aachen federführend durch den Katholikenrat und Amnesty International) mit koordiniert, die auch Initiator für den Ratsbeschluss war.

Mit der Veranstaltung „Neue Heimat in der Fremde!?“ zu der wir ganz herzlich einladen, möchten wir Fragen rund um dieses Thema erörtern.

Oberbürgermeister Marcel Philipp wird für die Stadt Aachen ein Begrüßungswort sprechen.

Für das Podium haben dankenswerterweise zugesagt:
Minister Armin Laschet (MGFFI Düsseldorf)
Monika Lüke (Generalsekretärin von Amnesty International- Deutsche Sektion)
Norbert Trosien (UNHCR Berlin)
angefragt ist Regionaldekan Josef Voß aus Aachen

Moderation: Stefan Keßler vom Jesuitenflüchtlingsdienst aus Brüssel

Folgende Fragen möchten wir bei dieser Gelegenheit erörtern:

  • Was bedeutet die Integration von Schutzbedürftigen (Flüchtlingen, Asylsuchenden, subsidiären Schutz Suchenden etc.) für unsere Gesellschaft?
  • Worin liegen die Chancen?
  • Wie war der Ablauf aus Sicht des in die Aufnahme eingebundenen UNHCR?
  • Wie sind die Erfahrungen in Aachen?
  • Wie ist der Stand der Resettlement- Diskussion in Deutschland und in der EU?
  • Resettlement ist eine Säule des Flüchtlingsschutzes. Wie sieht es mit der Verantwortung dafür in Deutschland aus?
  • Welche Perspektiven gibt es für den Flüchtlingsschutz?


Rückfragen an
i.heck-boeckler@amnesty-aachen.de


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