GRENZECHO.net, 04.12.2009
Infostand zum Tag der Menschenrechte
04.12.2009
4700 Eupen / Auf dem Freitagsmarkt, Werthplatz
07:30 - 12:30 Uhr
Rückfragen: Ingeborg Heck-Böckler;
Eupen, Schönefeld 141,
Telefon 087/557927,
i.heck-boeckler@amnesty-aachen.de
Weitere Informationen:
10000 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus dem Irak nimmt die EU auf. Belgien und Deutschland beteiligen sich an der Aufnahme. Seit dem 19. März treffen Flüchtlinge ein. Auch in Aachen sind mittlerweile die ersten 28 Flüchtlinge aus Syrien und Jordanien angekommen und wollen dort ein neues Zuhause finden und zur Ruhe kommen.
Unterstützt werden sie dabei von Paten der »save me«-Kampagne, die sie bei den ersten Schritten in ein völlig unbekanntes Leben unterstützen.
Deswegen bitten die Menschenrechtler: Werden Sie Pate. Die Patenschaft ist aber auch ein deutlicher Appell an die politisch Verantwortlichen humanitäre Hilfe für Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten zu mobilisieren.
Bei einer einmaligen Teilnahme am Neuansiedlungsprogramm (in der Fachsprache Resettlement genannt) des UNHCR dürfen Deutschland und Belgien nicht stehen bleiben.
Auf einer Petitionsliste kann man die Forderung nach Einrichtung solcher Resettlement-Programme unterstützen.
Aus was für Lebensumständen Mädchen und Frauen fliehen, will Amnesty mit Informationen aus dem irakischen Kurdistan aufzeigen. Irakisch-Kurdistan durchlebt zurzeit schwierige Zeiten, vor allem was die Sicherheitslage betrifft.
Ein alarmierender Bericht von Amnesty International macht aber deutlich, dass Frauen und Mädchen weiterhin rechtlich diskriminiert werden und die Maßnahmen zum Schutz vor Gewalt ungenügend sind. Auf einer weiteren Petitionsliste wird an Premierminister Dr.Salik appelliert, Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen im irakischen Kurdistan zu stoppen.



