Hotline
Wir haben für Paten
der
save me- Kampagne, alte und neue Flüchtlinge
und andere Interessierte eine Hotline eingerichtet.
Montags von 18:00
Uhr bis 20:00 Uhr und freitags von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr sind wir
unter: +49 177
4158818 für Ihre Fragen, Anregungen, Kritik und Sachspendenangebote zu
erreichen.
Wollen Sie gleich Pate/Patin werden?
Das Formular finden Sie gleich hier.Wir sind auch auf Facebook und Twitter zu finden!
Um für eine größerer Zahl aufzunehmender Flüchtlinge und die Save me-Kampagne zu werben, sind wir auch auf Facebook und Twitter zu finden.
Es wäre schön, wenn sich noch mehr Menschen als Fan auf Facebook für Save-Me begeistern.
Save me Aachen auf Facebook findet man hier: http://www.facebook.com/savemeaachen
Sie sind schon Patin oder Pate?
Teilen Sie uns mit, wie Sie uns unterstützen können. Dazu können Sie das Formular ausfüllen und uns zuschicken.Wir suchen Patinnen und Paten
Machen Sie mit und unterstützen Sie die SAVE ME-Kampagne und tragen Sie sich bitte als SAVE ME-Pate bzw. SAVE ME-Patin ein. SAVE ME-Paten und SAVE ME-Patinnen machen öffentlich, dass sie eine ANDERE Flüchtlingspolitik befürworten.
Außerdem können Sie, wenn Sie es möchten Flüchtlingen helfen, sich in Aachen zu Recht zu finden und die so fremde deutsche Sprache zu erlernen. Sie gehen dabei keinerlei finanzielle Verpflichtung ein. Mit Ihrer Unterstützung könnten Sie zu einer Art „Integrationslotse“ werden.
»Resettlement« und »Save me« (fab)
»Grenz-Echo 82. Jahrgang, Nr. 152, Seite 14 am 02.07.2009«
Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (Unhcr) versucht Länder dazu zu bewegen, auf freiwilliger Basis besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aufzunehmen.
Insgesamt gibt es unter den Flüchtlingen weltweit rund ein Prozent, das vom Unhcr als besonders schutzbedürftig eingestuft wird.
Dazu gehören unter anderem allein stehende Kinder, Folteropfer, vergewaltigte oder von einer Vergewaltigung bedrohte Frauen, alte Menschen und schwer Traumatisierte. So werden aktuell auch irakische Flüchtlinge in Syrien und Jordanien registriert. Über jeden Flüchtling wird ein Dossier angelegt. Das Land, das sich zur freiwilligen Aufnahme bereiterklärt, kann schließlich aus den Vorschlägen, die ihm vom Unhcr unterbreitet werden diejenigen Personen aussuchen, die es aufnehmen möchte.
Die Europäische Union stimmte daraufhin einer Aufnahme von insgesamt 10000 Personen zu.Deutschland
wird insgesamt 2500 davon aufnehmen, von denen bisher rund 450 in der Bundesrepublik angekommen sind. Belgien hat sich unterdessen bereit erklärt, 70 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aufzunehmen. Die ersten von ihnen werden im September und Oktober diesen Jahres ankommen.
Im Mittelpunkt der Kampagne »Save me - Aachen sagt Ja!« stehen zwei Ziele: Zum einem soll Deutschland dazu gebracht werden, den Unhcr dauerhaft bei dessen Resettle-ment-Programmen zu unterstützen. Darüber hinaus sollen die Flüchtlinge, die in Aachen dauerhaft aufgenommen werden, mit Hilfe der Paten bestmöglich in die Gesellschaft integriert werden.
Auch dem Bemühen der Kampagne geschuldet, fasste der Aachener Stadtrat im November 2008 den einstimmigen Beschluss innerhalb des Programms freiwillig Flüchtlinge aufzunehmen. Die zehn Iraker sind nun die ersten Personen, die im Rahmen dieses Programms nach Aachen gekommen sind. Ob weitere Flüchtlinge folgen, ist noch offen. Denn bei der Wahl der Aufnahmestadt werden auch die Wünsche des Flüchtlings berücksichtigt, um so beispielsweise Familien- zusammenführungen zu ermöglichen.
Die Kampagne sucht weiterhin Paten, die das Projekt mit ihrer Stimme unterstützen möchten. »Je mehr Paten wir haben, desto größer ist das Signal, das wir an die Verant-wortungsträger und Politiker senden«, erklärte Inge Heck-Böckler, ai-Landesbeauftragte für Nordrhein-Westfalen. Natürlich können die Paten auch vor Ort tätig werden, wenn sie möchten, und somit den Flüchtlingen bei der Erledigung ihrer Aufgaben und Verpflichtungen zur Seite stehen. Der Katholikenrat hat unterdessen aus Spenden einen Fond eingerichtet, um bei Notfällen unbürokratisch helfen zu können.
Informationen zur Kampagne und Spendenmöglichkeiten im Internet unter: www.save-me-aachen.de.



